Leider ist man nicht der einzige, der auf der Suche nach einem Job ist. In der Tat kann man davon ausgehen, dass bei jeder freien Stelle eine Vielzahl an anderen „Konkurrenten“ ebenso darauf aus sind sich den Job zu holen. Der erste Eindruck zählt, doch was meiner Meinung nach noch viel wichtiger ist ist die Tatsache, dass man dem Personalchef in Erinnerung bleiben sollte. Wie man das machen kann? Ganz einfach. Man muss der ganzen Sache lediglich seinen eigenen Stempel aufdrücken können.
Bei der Bewerbung
Beim Bewerbungsschreiben fängt alles an. Auf der einen Seite sollte diese natürlich den Richtlinien entsprechen und alle wichtigen Informationen enthalten, die gefordert und gefragt sind. Hierfür gibt es unzählige Templates und Vorlagen im Internet, wenn man nicht weiß wo man anfangen soll. Doch in weiterer Folge schadet es nicht, wenn man sich bei seiner Bewerbung von anderen Bewerbungen abhebt. Wie man das realisieren möchte, bleibt jedem selbst überlassen. Von einem außergewöhnlichen Motivationsschreiben über ein besonderes Design bei der eigenen Bewerbung bis hin zu einem besonders direkten Kontakt vor und während der Bewerbung (z.B. per Telefon), ist alles möglich. Man kann aber auch zu viel machen. Nicht ganz so sinnvoll würde ich persönlich eine Bewerbung mit vielen Farben im Hippie Stil halten, wenn man sich für eine seriöse Stelle im Management eines Unternehmens bewirbt.
Unabhängig davon ist es einfach wichtig, dass man dem Unternehmen in Erinnerung bleibt (und wenn möglich natürlich positiv), denn dann ist man gegenüber den anderen Bewerbungen schon einen Schritt vorne. Durch guten persönlichen Kontakt und Individualität ist es nach meinen Erfahrungen sogar möglich Defizite im Bereich der Berufserfahrung und anderen Voraussetzungen zu schwächen und trotzdem noch mitten im Rennen um den Job bleiben zu können.
Eine gute Bewerbung richtet sich selbstverständlich nach den üblichen Kriterien, doch schon im Bewerbungsschreiben ist es durch unterschiedliche Weisen möglich dem Personalchef mehr in Erinnerung zu bleiben. Man braucht sich hier keine Illusionen machen, denn wer 100 Bewerbungen auf seinem Tisch liegen hat, der studiert nicht jede ganz genau und intensiv.



