Viele Menschen verbindet das Problem der Legasthenie, der sog. Lese-Rechtschreibschwäche.
Über ihre Schulzeit können die Betroffenen nichts positives in dieser Richtung erzählen. Sie klagen von Hänselei und der Betitelung des “langatmigen Problemfalles.”
Unterstützung von Lehrern, die schlichtweg überfordert sind, erhalten weder Eltern noch Schüler.
Sehr selten wird sich um die “Sprachunbegabten” bemüht. Sie werden in eine Schublade gesteckt mit dem Stempel “Legatheniker.”
Die Mühe und die SChwierigkeit werden unter den Mitschülern nicht geschätzt.

Vorbeugungsmaßnahmen
Ein Sprachtherapeut (Logopäde) kann schon im frühen Kindesalter dem Grundschüler helfen, seine Fähigkeiten zu verbessern und auszubauen. Das führt nicht nur zu einer Verbesserung des Sprachniveaus und des Leseflusses, sondern auch zu mehr Selbstwertgefühl und Anerkennung.

Eltern und Sprachprogramme für Legatheniker
Sprachübungen mit sog. Sprachprogrammen und elterliche Unterstützung bei Einübung von Texten und dem einstudieren des flüssigen Lesens können die Schnelligkeit der Leistung und deren Verbesserung weitgehend fördern.

Namhafte Persönlichkeiten
Mit Legasthenie kann man leben.
Mit frühzeitiger Erkennung kann nicht nur das Abitur erfolgreich absolviert werden, sondern auch beruflich viel erreicht werden. Erwähnt sei die Jugendbuchauorin Brigitte Blobel, welche erfolgreich seit Jahrzehnten Bücher für Kinder und Jugendliche verfasst.

Ausgleich
Natürlich soll ein von dieser Leistungsschwäche Betroffener nicht nur lernen seine Fähigkeiten zu verbessern, sondern auch einen Ausgleich zum Lernen finden. Dazu bietet der Sport vielfältige Möglichkeiten. Gerade im Vereinswesen lassen sich gut gleichaltrige Kontakte knüpfen.

Selbsthilfegruppen für Legastheniker
In einer Selbsthilfegruppe können sich Legastheniker zusammen mit anderen austauschen und gemeinsam stützen. Dazu sei gesagt, dass eine gute und Erfolg bringende Selbsthilfegruppe unbedingt von einem erfahreren Therapeuten unterstützt und angeleitet werden sollte. Bei jeder Sitzung. Oft finden “Laiengruppen” statt, in denen die Mitglieder darüber klagen, sich nach einer Sitzung noch schlechter und belasteter zu fühlen, als vorher. Das sollte nicht der Fall sein.
Therapeuten sollten ausgebildete Ärzte im Berufsbild Psychotherapie, Psychosomatik oder Psychiatrie sein.
Keine Psychologen, Sozialpädagogen oder Sozialassistenten.
Das einfühlsame Wesen und viel Verständnis für den Anderen sei in solch einer Situation vorausgesetzt. Gemeinsam kann man viel erreichen.

Ratgeberliteratur zum Thema
Zahlreiche Ratgeber sind auf dem Buchmarkt befindlich und konkurrieren mit verschiedenen Übungen, fachlichen Tipps und Adressen zur weiteren Beratung und Unterstützung.
Checklisten und Anleitungstexte können hilfreiche Tipps und Anstöße bieten.

Verbesserung
geschieht nicht von JETZT auf GLEICH, aber mit der richtigen Unterstützung und einem gesunden Willen wird die Leistungsverbesserung fortschreiten.

Dyskalkulie
Zuletzt sei der Umkehrschluss von Legasthenie genannt. Die Rechenschwäche Dyskalkulie.
Auch hier gibt es ebenso zahlreiche Hilfestellungen.

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